Klinik für Anästhesieologie und Intensivmedizin

Chefarzt:      Dr. med. Reiner Sitzler
Planbetten:  13 (Interdisziplinäre Intensivstation)
PJ-Plätze:     2
Dienste:       Möglichkeit zur Teilnahme an Notarztdiensten

Schwerpunkte der Klinik
Unsere Anästhesieabteilung führt im Jahr ca. 4000 Anästhesien durch. Hierbei kommen alle modernen Anästhesieverfahren zur Anwendung, d.h. es werden Masken-, Larynxmasken- und Intubationsnarkosen als intravenöse oder inhalative Anästhesien durchgeführt.

Ein spezieller Schwerpunkt ist die Regionalanästhesie. Hier kommen differenzierte Techniken der peripheren und rückenmarksnahen Anästhesie ca. 1000 mal / Jahr zu Einsatz.

Die interdisziplinäre Intensivstation steht unter der Leitung des Chefarztes der Anästhesieabteilung.
Die Patienten der operativen Abteilungen werden intensivmedizinisch durch die Anästhesie betreut.
Hierbei kommen maschinelle Beatmung (invasiv und nicht invasiv), kontinuierliche Nierenersatzverfahren und erweitertes hämodynamisches Monitoring zum Einsatz.
Zwei Fachärzte verfügen über die Zusatzbezeichnung spezielle Intensivmedizin. 

Zur  Akutschmerztherapie werden neben der medikamentösen Therapie auch häufig Kathetertechniken zur Regionalanästhesie eingesetzt.
Eine Oberärztin der Abteilung betreut in leitender Funktion bis zu 8 chronisch schmerzkranke Patienten stationär. Hier wird durch ein interdisziplinäres Team aus Schmerztherapeut, Psychologe, und nach Bedarf Ärzten anderer Fachrichtungen multimodal therapiert. Zwei Fachärzte verfügen über die Zusatzbezeichnung spezielle Schmerztherapie. 

Die Abteilung organisiert den Notarztdienst. Ein großer Teil der Notarztdienste wird von Ärzten der Abteilung durchgeführt. Alle Ärzte verfügen über die Zusatzbezeichnung Notfallmedizin. Zwei Oberärzte sind durch den Landkreis als leitende Notärzte berufen. 

Die Transfusionsmedizin am Krankenhaus wird zu wesentlichen Anteilen durch die Anästhesieabteilung abgedeckt. Jeweils ein Kollege ist als Transfusionsverantwortlicher, als Qualitätsbeauftragter und als Leiter des immunhämatologischen Labors tätig. 

Der Chefarzt der Abteilung verfügt über die Zusatzbezeichnung Krankenhaushygiene.

Lehrangebote und Veranstaltungen für Studenten im PJ

  • Schwerpunkt der Ausbildung ist die praktische Tätigkeit am Patienten unter Anleitung eines erfahrenen Facharztes
  • Erlernen oder Verbessern praktischer Fertigkeiten (z.B. Braunülenanlage, Maskenbeatmung, Intubation mit Larynxmaske und Tubus, Regionalanästhesietechniken)
  • Durchführung von Anamnese und Befunderhebung sowie klinischer Untersuchung bei der präoperativen Visite
  • Durchführung von Anästhesietechniken unter enger Anleitung und Überwachung eines Facharztes
  • Einsatz auf der Intensivstation: Teilnahme bei Intensivvisiten, Unterricht/Besprechung der Verläufe am Krankenbett
  • Erstellung von Therapieplänen in enger Absprache mit dem zuständigen Facharzt
  • Teilnahme an Visiten und Besprechungen des therapeutischen Teams in der Schmerztherapie, sowie Teilnahme an sonstigen Therapieeinheiten (psychotherapeutisch, physiotherapeutisch)
  • Teilnahme an Notarzteinsätzen
  • Teilnahme an wöchentlichen Fortbildungsveranstaltungen