Schmerztherapie

Worum geht’s?

„Oh Gott, schon wieder Schmerztherapie“
„Schmerztherapie? Ich will nicht noch mehr Medikamente!“
„Schmerztherapie, was soll das, ich hab meine Pillen“                                               „Schmerztherapie, ich hab doch keine Meise“                                                           „Schmerztherapie macht nur Sinn bei Krebs“

So oder ähnlich begegnen uns täglich Patienten in unserem Krankenhaus und inzwischen auch aus dem weiten Umland.
Wieder und wieder werden wir mit dem Thema konfrontiert, dass viele Mitbürger über Schmerztherapie reden und sich ein Urteil bilden, ohne zu wissen, was dahintersteckt.
ielmals wird der Begriff auch für die unterschiedlichsten Arten der Schmerztherapie synonym benutzt.

- Schmerzen behandeln kann schließlich  jeder! -

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Aus sporadisch auftretenden Schmerzen sind dauerhafte Beeinträchtigungen geworden?
Sie haben schon viel unternommen, um ihre Schmerzen in den Griff zu bekommen?
Sie kommen nur mit Schmerzmitteln über den Tag?
Sie bekommen häufig Spritzen oder Infusionen, die immer kürzer helfen?
Sie haben den Eindruck, niemand kann Ihnen helfen?

Dann ist es vielleicht Zeit zu uns zu kommen.

Unser Konzept: 
Lebensqualität trotz Schmerzen !

Die Schmerzabteilung in Rotenburg ist spezialisiert auf die Abklärung und Behandlung chronischer Schmerzen der Wirbelsäule, der Bandscheiben und des Bewegungsapparates.  

Wir kümmern uns um Menschen mit langdauernden Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen oder auch Nervenschmerzen.

Oft haben Hausarzt und zahlreiche Fachärzte im Rahmen Ihrer Möglichkeiten keine nachhaltig wirksame Therapie gefunden. Schmerzmedizin beinhaltet  aber nicht nur die Therapie von Schmerzen,  sondern zunächst einmal die korrekte Diagnose aller zugrundeliegenden Auslöser, Ursachen und mitunterhaltenden Faktoren - seien sie körperlicher oder seelischer Natur.

Hierfür ist ein eingespieltes Team an Fachleuten notwendig, deren kollegialer Austausch gewährleistet ist.
In unserem Hause greifen daher Schmerzmedizin, Orthopädie, Neurochirurgie und Rheumatologie eng ineinander.
ktive spezielle Schmerzphysiotherapie und begleitende Psychotherapie in enger Kombination mit spezieller Schmerzmedizin bilden allerdings die Hauptsäule der Behandlung.

Multimodale Schmerztherapie heißt in Kurzform die Methode,
die bei chronischen Schmerzen eingesetzt, die Einzige erfolgversprechende ist.

Wir versprechen keine Heilung
Eine langfristige Verbesserung der Lebensqualität ist aber garantiert

Voraussetzung: Sie führen die hier erlernten Maßnahmen fort

Wichtig zu wissen:
icht immer sind Medikamente oder Spritzen notwendig.

Sollten wir Ihnen diese allerdings vorschlagen, können Sie davon ausgehen, dass zuvor genauestens überlegt worden ist, ob Ihnen das empfohlene Verfahren hilft. Entsprechend  ist eine umfangreiche Aufklärung selbstverständlich.

Bewährt hat sich in den vielen Jahren unserer Tätigkeit hier in Rotenburg die enge Zusammenarbeit mit der chirurgischen und der internistischen Klinik im Hause. Viele unserer Patienten haben leider nicht nur ein Schmerzproblem.

Bei Zucker, hohen Blutdruckwerte, Gicht oder gar eingeklemmten Leisten –oder Narbenbrüchen konnte so auf kürzestem Wege Hilfe hinzugezogen werden.

Schmerzen können aber auch durchaus blitzartig und unerträglich von einer auf die nächste Minute kommen, ohne vorherige Ankündigung.

Für diese Sonderfälle greift seit 3 Jahren unserer Akutschmerzkonzept im Hause. Patienten können so direkt über die ZPA des Krankenhauses aufgenommen werden, sobald die Punkte im Aufnahmekatalog erfüllt sind.

  • bis auf Ausnahmen sind chronische Schmerzpatienten hiervon ausgeschlossen   -

Innerhalb von 24 Stunden sehen wir uns verpflichtet, den Akutschmerzpatienten aufzusuchen, um die weiteren schmerzlindernden Maßnahmen abzuklären.

Voraussetzung hierfür ist, natürlich, die umgehende Information aus der ZPA oder der jeweiligen Station.

Alle stationären Aufnahmen bei chronischen Schmerzen erfolgen nach telefonischer oder persönlicher Terminabsprache.

Unbedingt brauchen wir Vorbefunde, CDs, einen aktuellen Medikamentenplan und eine Krankenhauseinweisung.

Eine vorherige Genehmigung durch Ihre Krankenkasse ist nicht erforderlich.