Kreiskrankenhaus Rotenburg ist gesprächsbereit für Kooperation auf Augenhöhe
VON GUDRUN
SCHANKWEILER-ZIEMRANN
ROTENBURG. Die 310 Mitarbeiter am Kreiskrankenhaus Rotenburg erhalten ab Januar 2016 wieder den regulären Tarif AVR des Diakonischen Werks Kurhessen-Waldeck (Arbeitsvertragsrichtlinien) inklusive Weihnachtsgeld und Sonderzulagen. Das erklärte der medizinsche Geschäftsführer und Chefarzt der Chirurgie, Dr. Martin Oechsner, gegenüber unserer Zeitung. Die Mitarbeiter wurden in dieser Woche in einer Versammlung über die erfreuliche Entwicklung informiert. Oechsner sprach von einem Meilenstein, der damit erreicht sei. Er äußerte sich auch zu den Fusionsgesprächen mit dem Klinikum in Bad Hersfeld und dem Herz- und Kreislaufzentrum, die seit 2014 laufen. Das KKH „befindet sich weiter in kollegialer Gesprächsbereit-schaft auf Augenhöhe“, erklärt Oechsner in Abstimmung mit der kaufmännischen Geschäftsführerin Margit Schmaus und dem Evangelischen Diakonieverein in Berlin, Jan Dreher und Oberin Constanze Schlecht. Aus einer gesicherten wirtschaftlichen Situation übernehme das Rotenburger Kreiskrankenhaus weiter die Verantwortung der Patientenversorgung im Kreis und wolle mit guter Qualität überzeugen. „Für gute Konzepte und Kooperationsmodelle sind wir offen“, heißt es weiter vonseiten des Diakonievereins. Zurzeit laufen allerdings keine Kooperationsgespräche. Das Haus wird sich künftig auch mit einem neuen Logo präsentieren. Neben dem Schriftzug „Kreiskrankenhaus Rotenburg a.d. Fulda – Akademisches Lehrkrankenhaus der Philipps-Universität Marburg“ findet sich eine stilisierte magentafarbene Rose mit einem Kreuz in der Mitte, das Logo des Diakonievereins Berlin-Zehlendorf. Die bisher verwendeten drei bunten Kreise haben ausgedient. Sie standen für das KKH, das Medizinische Versorgungszentrum und die Klinik am Emmanuelsberg, die es gar nicht mehr gibt. Das neue Logo werde nun Schritt für Schritt das alte ersetzen, sagte Oechsner. Es solle die Verbundenheit mit dem Träger zeigen.
Sanierung geht weiterDie Sanierung des Komplexes wird ebenfalls fortgesetzt. Bis zum Sommer 2014 wurde der C-Flügel in einen modernen Zustand versetzt. Nach einer Baupause soll ab Frühjahr 2016 auch der B-Flügel auf den neuesten Stand gebracht werden. Dieser Trakt befindet sich hinter dem neuen Funktionstrakt. Der zurzeit gemischt genutzte Gebäudeteil soll freigeräumt, komplett entkernt und wieder neu aufgebaut werden. Er wird reines Bettenhaus mit überwiegend Zweibettzimmern, alle mit Sanitärbereich.Quelle: HNA
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