Kreiskrankenhaus ist wirtschaftlich stabil - Pneumologie läuft gut Rotenburg. In Wiesbaden wird die Entscheidung des Kreiskrankenhauses (KKH) Rotenburg, selbstständig zu bleiben, akzeptiert. Das erklärte KKH-Geschäftsführer Frank Alemany nach einem Besuch bei Minister Stefan Grüttner in Wiesbaden. „Aus unserer Sicht verlief das Gespräch sehr gut“, sagt Alemany. Der Minister wolle keine Übernahme des KKH durch das Klinikum Hersfeld-Rotenburg mehr und sei bereit, Kooperationsgespräche mit dem kommunalen Klinikum zu begleiten. Es gebe keine Vorbedingungen, sagte Alemany und führte aus, eine Kooperation zeichne sich durch Gespräche auf Augenhöhe, ein Geben und Nehmen aus.Pneumologie stark gefragtTrotz der Einrichtung einer zweiten Pneumologie in Rotenburg am Herz- und Kreislaufzentrum ist die Pneumologie (Lungenheilkunde) am KKH nach wie vor stark gefragt. Zwar liegen die Zahlen des zurückliegenden Jahres in der Pneumologie etwa zehn Prozent unter dem Vorjahr. Dieser Rückgang sei aber vollständig in den ersten sechs Monaten des Jahres entstanden, von denen der damalige Chefarzt Dr. Reiner Michulla nach seiner Kündigung noch drei Monate am KKH tätig war und der neue Chefarzt Dr. André Hofmann die Abteilung neu strukturieren musste.Neuer Chefarzt etabliert„Die Leistung in den letzten sechs Monaten des Jahres 2017 lag über der der letzten sechs Monate 2016“, erklärte Alemany. Der neue Chefarzt habe sich sehr gut etabliert, und man sei mit dem Ärzte und Pflegeteam pneumologisch sehr gut aufgestellt. Neben dem Chefarzt sowie dem Oberarzt sind noch drei Assistenzärzte in der Pneumologie tätig. Über die Entwicklung freue man sich am KKH und gehe davon aus, in diesem Jahr wieder die Leistung des Jahres 2016 zu erreichen oder sogar zu übertreffen.Ab April 63 Betten in neuen ZimmernDie Bauarbeiten im B-Flügel des Kreiskrankenhauses Rotenburg gehen voran. Eine Pflegestation konnte bereits im Januar wieder eröffnet werden, eine zweite Ende Februar. Die beiden anderen Pflegestationen werden voraussichtlich im April wieder zur Verfügung stehen. „Wir können dann, nach dem bereits im Jahr 2014 sanierten C-Trakt, weitere 63 Betten in einem Neubauzustand auf heutigem Qualitätsniveau bieten“, sagt Geschäftsführer Alemany. Die Kosten betragen über sechs Millionen Euro, von denen das Land Hessen 3,8 Millionen Euro als Förderung bereitstellt. Der Restbetrag wird über ein Bankdarlehen finanziert.
Von Gudrun Schankweiler-ZiermannQuelle: HNA
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