Standard wie an einer Uni

Neue Endoskopie stand im Mittelpunkt am Tag der offenen Tür im Kreiskrankenhaus - von Achim Meyer

Rotenburg. Der neue Endoskopiebereich interessierte viele Besucher gestern am Tag der offenen Tür im Rotenburger Kreiskrankenhaus. Über fünf Räume verfügt der Trakt im vierten Stockwerk, darunter zwei große, flexibel nutzbare Interventionsräume. Neu sind sogenannte Deckenampeln, also an der Decke befestigte Arme, an denen alle Gerätschaften befestigt sind, die etwa Strom- und Sauerstoffversorgung regeln und für die Erzeugung von Bildern aus dem Inneren des Körpers notwendig sind. Über den Boden verlaufen keine Kabel mehr.

Kombination von Verfahren
Die klassische Endoskopie könne hier mit Röntgenstrahlung und Ultraschall kombiniert werden, erklärte Dr. Daniel Gleichmann, Chefarzt für innere Medizin. So können etwa Magen und Darm, Lungen und Atemwege untersucht, Tumore aufgespürt, Gallensteine beseitigt oder Polypen abgetragen werden. Breit ist das Spektrum der Möglichkeiten für Diagnostik und Intervention.

Ideale Bedingungen seien hier gegeben, so Gleichmann. Die Abteilung arbeite auf universitärem Standard. Es bestünden Möglichkeiten, die für ein Haus dieser Größenordnung nicht selbstverständlich seien. Auch Petra Höhn, pflegerische Leiterin der Endoskopie-Abteilung, schwärmte gegenüber den Besuchern von der neuen Abteilung, die zudem teilklimatisiert ist.

Quelle: HNA